hübsch häßlich

Mai 5, 2008

Stefan Herre als schlechtes Plagiat von Adolf Hitler

Gespeichert unter: Fanatiker, Stefan Herre — dmytrykv @ 9:03 Uhr vormittags

Neulich sah ich den Film “Postman” von und mit Kevin Costner zum zweiten Mal. Es muss wohl reiner Zufall gewesen sein, als ich beim Führer der Terror-Bande “General Bethlehem” an die deutsche Witzfigur der neonazistisch-christlichen Sektenszene, Stefan Herre, denken musste.

Im Film gibt es eine Szene, in der dieser selbsternannte General erzählt, dass er einst (also noch zu Zeiten der Zivilisation) sein Leben als einfacher Autohändler gefristet habe, bis ihm Gott den Weg nach dem Krieg gewiesen und ihm zum General gemacht habe. Und ähnlich wie der kleine Stefan sieht der kleine General die (nicht mehr existierende) Regierung (der Vereinigten Staaten) als ein Übel an. Viele Ähnlichkeiten gibt es natürlich zuhauf - auch der General kriegt keine Erektion und muss stattdessen die Frauen schlagen, hasst so ziemlich alles und jeden, muss Menschen zwanghaft quälen und foltern lassen, um einen Orgasmus zu bekommen.

Allerdings misst sich Stefan sicherlich eher mit einer anderen, echten historischen Gestalt: mit Adolf Hitler, der es schließlich trotz erwiesener Feigheit vor dem Feind und Drückeberger in der österreichischen Armee irgendwie nach Deutschland geschafft und sich dort vom kleinen, unbedeutenden Impotenten zum Potentaten über 60 Millionen Deutsche aufschwingen konnte. Ja, hier müssen wir Stefan Herre Recht geben: zumindest das Deutsche Reich hat damals jeden Dreck bereitwillig aufgenommen, hauptsache der Immigrant war militant und ein psychisch gestörter Auswurf der Menschheit.

Ist es daher aber wirklich angemessen, den kleinen christlich-fundamentalistischen Stefan, der in Nordrhein-Westfalen nicht Spochtlehrer über kleine Kinder werden darf, sich mit Hitler vergleichen zu lassen? Tut man da selbst Adolf nicht Unrecht?

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